Herausforderung

Die Berliner incapptic GmbH benötigte für ihre incapptic Connect Plattform, welche den Publishing-Prozess von mobilen Apps radikal vereinfacht, eine Lösung zum schnellen und unkomplizierten Aufsetzen von Entwicklungs-, Test- und Produktiv-Instanzen als Alternative zur ständigen Erweiterung des Hardware-Parks.

Lösungs-Überblick

Dank Parallels Desktop können neue Entwicklungs- und Testumgebungen durch die Verwendung von Templates und das Klonen vorhandener Instanzen sehr einfach erzeugt werden. Die Anschaffung neuer Hardware ist nicht mehr notwendig, die Zeit- und Kostenersparnis ist signifikant.

Resultate

  • Schnelles, unkompliziertes Klonen von Entwicklungsinstanzen
  • Anschaffung teurer Hardware nicht mehr notwendig
  • Snapshot-Funktion erhöht Verfügbarkeit und Kundenzufriedenheit

Das Unternehmen

Als sich die deutsche Niederlassung von Apple Ende 2004 Rafael Kobylinski an Bord holte, steckte der studierte Informatiker und künftige Dr. rer. nat. gerade in den letzten Zügen seiner Dissertationsarbeit zum Thema “Building Group Awareness in Distributed Software Development Projects”. Als ausgewiesener Experte für Apple Technologien verantwortete Dr. Kobylinski bei dem US-Konzern in den folgenden sieben Jahren alle Beratungsaktivitäten des Konzerns in den Märkten Enterprise und Education in Deutschland und Österreich. Mit der Einführung der ersten iPhones im Jahr 2007 sowie dem raschen Einzug der neuen Gerätegattung in das Unternehmensumfeld begleitete Dr. Kobylinski eine industrielle Revolution in vorderster Linie. Enterprise Mobility, Beratung bei der App-Entwicklung und Distribution nahmen einen immer größeren Schwerpunkt in seiner Tätigkeit ein. Angesichts der rasant steigenden Nachfrage von Unternehmen nach Unterstützung in diesem Umfeld beschloss Dr. Kobylinski schließlich 2011, sich mit der Gründung der incapptic GmbH auf eigene Beine zu stellen. Aus einem Beratungsprojekt entstand dann 2014 eine sehr erfolgreiche Geschäftsidee: Die Entwicklung der web-basierten Self-Service Plattform incapptic Connect, mit deren Hilfe der gesamte Publishing Prozess von Apps radikal vereinfacht wird.

Die Ausgangssituation

Für Anwender von Smartphones und Tablets ist die Installation einer App denkbar einfach. Ein Klick im App Store der Wahl genügt, und die neue Anwendung steht innerhalb von Sekunden zur Verfügung. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um eine neue App in einen der großen Stores von Apple, Google oder Microsoft oder in einem internen Enterprise App Store zur Verfügung zu stellen, ist allerdings ungleich höher. Zur Veröffentlichung in einem internen Store benötigen so die Administratoren des jeweils eingesetzten Mobile Device- oder Mobile Application Management-Systems neben einer korrekt signierten Binärdatei eine ganze Reihe von weiteren Metadaten. Die genaue Liste hängt dabei von der eingesetzten Lösung ab, beinhaltet aber in der Regel den Namen der App, die Versionsnummer, eine Beschreibung für die Benutzer, Screenshots, Release Notes etc.pp. Bei der Einstellung in einen der öffentlichen Stores kann die Liste der erforderlichen Metadaten sogar noch deutlich länger werden.

“Die Virtualisierungslösung von Parallels macht es uns extrem einfach, durch Klonen und die Verwendung von Templates sehr schnell neue Instanzen zu erzeugen, ohne den Mac mini jedes Mal von Grund auf neu aufsetzen zu müssen oder gar neue Hardware anzuschaffen.”

-Rafael Kobylinski, CEO incapptic GmbH

Der Apple App Store benötigt beispielsweise Icons für die App selbst und für die Apple Watch App, App Preview Videos und Screenshots für bis zu fünf unterschiedliche Gerätetypen (3,5 Zoll, 4 Zoll, 4,7 Zoll, 5,5 Zoll, iPad und Apple Watch), eine Beschreibung, Release Notes etc. - und das Ganze in bis zu 28 Sprachen und bei jedem Update neu.

Die von Dr. Kobylinski konzipierte und von seinem Entwicklerteam programmierte Plattform incapptic Connect rationalisiert und automatisiert diesen komplexen Prozess. Anstatt wie zuvor die benötigten Daten von der Entwicklercommunity per E-Mail einzusammeln und langwierig manuell in den Store einzupflegen, können dank incapptic Connect alle notwendigen App-Dateien und Metadaten über ein Web-Frontend eingereicht, auf Vollständigkeit und Funktionalität geprüft, auf Knopfdruck signiert und dann in einen internen oder externen App-Store eingestellt werden. Kein Wunder also, dass sich Großunternehmen wie die Deutsche Lufthansa AG sehr schnell für die incapptic-Lösung entschieden.

Da im Enterprise-Umfeld Apples iOS mit über 60% Marktanteil nach wie vor eine führende Rolle einnimmt, ist die nahtlose Unterstützung des Publishing Prozesses von iPhone und iPad-Applikationen eine der Kernfunktionen von incapptic Connect. Um die dafür im Backend benötigte OS X/Xcode-Umgebung bereitzustellen, hatte sich incapptic dazu entschieden, einige Mac minis in einem Rechenzentrum zu mieten, auf denen Entwicklungs-, Test- und Produktivinstanzen gefahren werden. Würde man nun angesichts der Vielzahl der im täglichen Betrieb neu aufzusetzenden Instanzen allerdings jedes Mal einen weiteren mini hinzumieten müssen, so würden die dafür zu veranschlagenden Kosten und betrieblichen Aufwendungen bald jeden Rahmen sprengen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, suchte incapptic nach einer eleganteren und kostengünstigeren Lösung.

Die Lösung

Als IT-Profi kannte Dr. Kobylinski natürlich die Optionen. Dass eine Virtualisierungs-Software eine ideale Alternative zum Aufbau eines großen, ressourcenverschlingenden Maschinenparks war, lag auf der Hand. Die Frage war nur, welche der am Markt verfügbaren Lösungen für den sehr spezifischen Einsatzzweck von incapptic optimal war. Der Kriterienkatalog, den Dr. Kobylinski aufstellte, umfasste neben rein technischen Gesichtspunkten auch solche, die für ein sich am Lean Startup Modell orientierendes Unternehmen essenziell waren: Möglichst geringe Kosten, möglichst geringe Komplexität, möglichst großer Ease of Use. Schnell stellte sich heraus, dass Parallels Desktop alle geforderten Bedingungen erfüllen würde. Mit seiner offiziellen Unterstützung von Mac minis, der vollen Konformität mit allen von Apple vorgegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen und seiner Fähigkeit zum schnellen und unkomplizierten Klonen von Instanzen und Übertragen von virtuellen Maschinen konnte sich Parallels Desktop so gegen Mitbewerber wie VMware ESXi oder Fusion durchsetzen und nimmt seitdem im operativen Betrieb bei incapptic eine Schlüsselposition ein.

Die Resultate

Das Fazit, das Dr. Kobylinski nach mittlerweile mehrmonatigem Dauereinsatz von Parallels Desktop im harten Produktiveinsatz zieht, fällt durch die Bank positiv aus: „Die Virtualisierungslösung von Parallels macht es uns extrem einfach, durch Klonen und die Verwendung von Templates sehr schnell neue Instanzen zu erzeugen, ohne den Mac mini jedes Mal von Grund auf neu aufsetzen zu müssen oder gar neue Hardware anzuschaffen. Damit sparen wir während der Entwicklung und jedes Mal, wenn ein Kunde unsere Lösung evaluieren möchte, nicht nur mehrere Stunden Aufwand, sondern auch eine ganze Menge Geld. Besonders begeistert bin ich von der Snapshot Funktion, die eine ideale Unterstützung für den Change-Prozess ist: Fehlgeschlagene Aktualisierungen von Test- oder Produktions-Instanzen können sehr schnell und einfach rückgängig gemacht werden. Das erhöht sowohl die Verfügbarkeit als auch die Kundenzufriedenheit. Und nicht zuletzt trägt Snapshot damit ganz erheblich zur Senkung unseres Stress-Levels bei, wofür meine Entwickler und ich selbst ausgesprochen dankbar sind.“

„Alles in allem,“ so führt Dr. Kobylinski weiter aus, „ist Parallels Desktop für uns ein unersetzliches Werkzeug in unserem Produktionsprozess geworden. Ein Werkzeug, das durch die vorbildliche Updatepolitik von Parallels immer auf dem neuesten Stand bleibt und für das im extrem seltenen Fall von Problemen ein kompetenter Support immer zur Verfügung steht. Da die Parallels Desktop Business Edition zudem ein Lizenzportal und einen einheitlichen Volumenlizenz-Key für eine einfache Integration in vorhandene Unternehmensinfrastrukturen und die unkomplizierte Verwaltung mehrerer Clients bietet, können wir uns darauf verlassen, dass die Lösung skalierbar ist und mit uns und unseren Kunden mitwächst.“