Unaufgeräumte Schlafzimmer, aufgeräumte Online-Meetings


Viele arbeiten immer noch von zu Hause aus und verfügen nicht immer über eine ideale Produktivausstattung. Der hohe Anteil an Heimarbeitern stellt jedoch nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die Unternehmens-IT vor große Herausforderungen. Bevor wir uns diesen widmen, zunächst jedoch einige Basics für die Arbeit am und vom heimischen Schreibtisch:  

Wer von daheim aus regelmäßig an Videocalls teilnimmt, hat bestimmt schon vieles gesehen. Unaufgeräumte Schlafzimmer, Küchen voller ungespülter Teller und Tassen oder so manchen mit leeren Bierkasten zugestellten Balkon. Wer solche wenig überzeugenden Einblicke in die Privatsphäre vermeiden will, sollte vor einem Call ein paar Gedanken auf die Kameraperspektive verschwenden – oder sich für einen digital erzeugten Hintergrund entscheiden.  Ebenfalls zu beachten: Steht der Laptop flach auf dem Schreibtisch, dann schmeichelt die dadurch eingenommene „Froschperspektive“ weder unserem Kinn, noch haben die Gegenüber das Gefühl, dass man ihnen direkt in die Augen schaut. Wenn möglich, sollte also die Webcam immer auf Augenhöhe gebracht werden – zur Not mit einem Bücherstapel, in der Profivariante mit einem Laptopständer. Gute Ausleuchtung ist ebenfalls wichtig. Fenster oder helle Lampen sollten nicht im Rücken, sondern immer vor uns sein. Gegenlicht macht es jeder Webcam schwer. 

Der gute Ton darf bei Videokonferenzen ebenfalls nicht fehlen. Die eingebauten Mikrofone und Lautsprecher in Laptops können in ruhiger Umgebung ausreichen, ein richtiges Headset macht Gespräche für alle Beteiligten dennoch sehr viel klarer und angenehmer. Wer den ganzen Tag am Rechner sitzt, kommt auf Dauer zudem nicht um eine ergonomische Umgebung herum. Der Stuhl am Esstisch ist mittelfristig keine Alternative, ein guter Bürostuhl muss her. Und auch auf die richtige Peripherie zählt. Der nackte Laptop ist ohne Zubehör als Arbeitsplatz nicht ideal. Eine externe Tastatur, Maus und ein zusätzlicher Bildschirm schaffen Büroatmosphäre und Komfort. 

Die richtige Softwareausstattung 

Die IT-Abteilungen der meisten Unternehmen haben inzwischen interne Kommunikations- und Collaboration-Tools definiert, mit denen Videomeetings und Gruppenchats innerhalb von Abteilungen abgehalten werden. Dennoch reicht ein Tool dieser Art meist nicht aus, denn Kunden, Partner und Dienstleister nutzen eventuell eine andere Lösung. Zoom, Microsoft Teams und Slack sind gängige Lösungen, die von zahlreichen Unternehmen verwendet werden. Wer sich virtuell mit Partnern und Kunden trifft, benötigt schnell mehr als nur das eigene interne Tool. Manche Dienste erlauben Onlinemeetings auch über den Browser, andere nicht. Mittelfristig sammeln sich so alle die Clients aller Anbieter auf dem Rechner.  

Schwieriger wird es, wenn Mitarbeiter im Unternehmen mit einem Desktoprechner arbeiten und jetzt zuhause mit einem privaten Computer oder einem neu angeschafften Laptop arbeiten müssen. Hier passen die genutzten Softwarelösungen und der Rechner nicht immer ideal zusammen. Das Unternehmen nutzt Windows-Clients und -software, aber jetzt muss das private MacBook zum Arbeitsgerät werden? Das ist mit Lösungen wie Parallels® Desktop für Mac Business Edition kein Problem. Windows-Software kann nahtlos und mit voller Geschwindigkeit am Mac genutzt werden. Dank der Windows-Virtualisierung sogar sicher vom privaten macOS-System getrennt. Die IT benötigt dabei häufig jedoch Mittel und Wege, um die Softwaredistribution und mögliche Systemzugänge zu regeln. Dabei helfen passende Lösungen wie Parallels® Remote Application Server und Parallels® Access

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