Warum immer mehr Macs in Unternehmen sind


Es gibt viele Gründe dafür, warum sich Macs in Unternehmen immer mehr verbreiten. Viele sagen, es läge daran, dass die User ihre privaten MacBooks als BYOD mit in das Büro bringen. Mitarbeiter, die nach Apple-Geräten fragen, weil es ihrer privaten Vorliege entspricht oder zum Profil einiger spezieller Abteilungen passt.

Dem Klischee nach sind es meist „außerordentliche“ Abteilungen wie das Marketing, die lieber auf Macs statt auf Windows-Clients setzen. IT-Rebellen. Das stimmt immer noch. Denn viele Fachabteilungen kaufen Hardware und mobile Geräte über die eigene Kostenstelle statt über den IT-Einkauf. Gründe dafür sind spezielle Anforderungen in Sachen Software, Außenwirkung oder ähnliche Gründe.

Dies ist längst nicht mehr der Hauptgrund dafür, dass der angebissene Apfel in Unternehmen zum Alltag wird. Es sind zunehmend Großunternehmen wie IBM, die offiziell nach Wahl der Mitarbeiter Mac-Clients ausrollen, im Falle von IBM bisher über 100.000. 73 Prozent der IBM-Mitarbeiter entscheiden sich für einen Mac. Andere prominente Beispiele sind GE (General Electric), wo Macs als offizielle Clients für die 330.000 Mitarbeiter ausgerollt werden, der Medienkonzern Oath mit 15.000 Clients und SAP mit aktuell 14.000 Macs im Unternehmen.

Teurer und doch günstiger

Warum ist dies so? Wenn selbst streng kalkulierende Beratungshäuser wie IBM auf den Mac setzen, gibt es gute Gründe dafür, auch betriebswirtschaftliche. TCO ist hier die klassische Messgröße. Die Total Cost of Ownership ist bei Macs trotz der meist höheren Anschaffungskosten günstiger als bei PC-Clients. IBMs IT-Vice President Fletcher Previn meldet, dass die PC-Nutzer im Unternehmen den Helpdesk acht Mal häufiger bemühen und nur ein Admin pro 5400 Mac-Clients nötig sei. Geringere Supportkosten, geringerer Wertverlust und längere Haltedauer amortisieren die Anschaffungskosten.

Kleine und große Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern immer häufiger aktiv die Wahl: Windows-Notebook oder MacBook? Es ist oft nur noch eine Frage der Präferenz und nicht mehr die strikte Vorgabe der IT, die über die Zusammensetzung der Hardware-Clients im Unternehmen entscheidet. Bei der Personalsuche kann es großes Plus sein, wenn neue Mitarbeiter sich aussuchen dürfen, welche Hardware sie im Büroalltag nutzen wollen. Die Anforderungen nach Mac-Clients kommen deshalb aus gleich mehreren Richtungen an die IT. Hier gilt es, vorbereitet zu sein und eine Strategie für die Mac-Integration zu entwickeln.

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