Die Mehrheit aller Unternehmen nutzt Desktop-Virtualisierung

Essenzielle Windows-Anwendungen und Mac-Computer prallen im Unternehmensalltag immer wieder aufeinander. Immer mehr Unternehmen erlauben oder fördern Macs als Arbeitsgeräte im Betrieb. Zugleich sind viele Anwendungen weiterhin ausschließlich für Windows erhältlich. Es gibt viele sehr unterschiedliche Lösungen und Ansätze, wie Betriebe und deren IT-Abteilungen dafür sorgen können, Windows-Applikationen für alle genutzten Systeme bereitzustellen. In der Studie „Mac-Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“ verraten IT-Verantwortliche, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen.

42 Prozent der befragten Unternehmen sagen, dass sie Desktop-Virtualisierung als primäre Lösung nutzen, um ihren Mitarbeitenden Windows-Anwendungen auf dem Mac zur Verfügung stellen. Anwendungen wie Parallels Desktop for Business sind demnach die beliebteste Methode. Hier ist die Virtualisierungslösung direkt auf dem Arbeitsrechner – hier ein Mac – installiert und führt Windows mit den benötigten Anwendungen als Gastsystem aus. Mit 33,7 Prozent mit großem Abstand auf Platz zwei: VDI-Lösungen wie Microsoft RDS oder Citrix. An dritter Stelle liegt „Sonstiges“, während Remotezugriff auf einen echten PC auf dem vierten Platz folgt – mit einem Anteil von 15,7 Prozent.

Vorteile der nativen Desktop-Emulation

Der größte Vorteil der lokalen Virtualisierung direkt auf dem Client: die IT muss keine komplexe und kostspielige Infrastruktur bereitstellen, die virtualisierte Desktops (Virtual Desktop Infrastructure) und Anwendungen im Rechenzentrum hostet. Stattdessen nutzen Anwenderinnen und Anwender benötigte Programme direkt auf ihrem Arbeitsgerät, sind nicht auf schnelle, zuverlässige Netzwerkverbindungen angewiesen. Insbesondere dann, wenn sich nur wenige Mac-Geräte im Unternehmen befinden, ist eine direkte und unkomplizierte Lösung wie Parallels Desktop for Business ideal. Hier entsteht kein Overhead in Form von Wartungskosten oder Infrastruktur. Ein weiterer Vorteil: Anwendungen können auf die gesamte Rechenleistung des Host-Macs zurückgreifen sind nicht auf virtuelle CPU-Kerne im Rechenzentrum begrenzt. Insbesondere für grafiklastige Anwendungen kann dies ein großer Vorteil sein.

Denn obwohl immer mehr Konzerne Mac-Rechner massenhaft an Mitarbeitende verteilen, zeigt die Umfrage, dass der Großteil (54 Prozent) der befragten Unternehmen nur bis zu 20 Mac-Clients im Einsatz hat. Mac-Rechner bleiben demnach in den meisten Unternehmen bislang weiterhin Einzelgänger und Ausnahmen. Hier ist eine Einzelplatz-Lösung deutlich effizienter als eine entsprechende Alternative im Rechenzentrum. Denn Parallels Desktop for Business benötigt weder eine Serverlandschaft noch eine teure Corporate-Lizenz für die virtualisierte Umgebung. Stattdessen zahlen Unternehmen hier genau das, was sie benötigen: einzelne Lizenzen für jeden Mac, der Windows-Anwendungen ausführen soll und nicht mehr.

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