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Windows-Apps auf deinem Mac fürs Studium nutzen


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Du hast dich vor dem Kauf deines Macs gründlich informiert.

Die Akkulaufzeit war besser. Die Verarbeitungsqualität war kaum zu übertreffen. Das Gerät passte in dein Budget und fühlte sich nach einem Laptop an, mit dem du auch nach deinem Abschluss noch gerne arbeiten würdest.

Dann begann das Semester.

Du hast die Unterlagen für deinen ersten Kurs geöffnet, die Softwareanforderungen überflogen und eine Zeile entdeckt, die dich stutzig gemacht hat:

Windows erforderlich.

Ganz gleich, welche Anwendung dort aufgeführt ist: Die Erkenntnis ist meist dieselbe. Die Software, die du für deinen Kurs brauchst, war beim Kauf deines Macs kein Thema. Das passiert häufig, besonders in Studiengängen wie Ingenieurwesen, Architektur, Informatik, Wirtschaftswissenschaften oder Geoinformatik.

Das bedeutet aber nicht, dass du deinen Laptop ersetzen musst. Wenn du Windows auf deinem Mac ausführst, kannst du die für dein Studium benötigten Anwendungen nutzen, ohne deine gewohnte Arbeitsweise aufzugeben. macOS bleibt deine Umgebung für den Alltag. Windows öffnest du nur dann, wenn du es brauchst.

In diesem Leitfaden erfährst du, warum manche Hochschulkurse weiterhin Windows-Software voraussetzen, welche Anwendungen Studierende besonders häufig verwenden und wie du deinen Mac mit Parallels Desktop Pro auf das Semester vorbereitest.

Warum setzen manche Studiengänge weiterhin Windows voraus?

Wenn du zehn Studierende fragst, welche Software sie verwenden, bekommst du wahrscheinlich zehn verschiedene Antworten.

Wer Journalismus studiert, verbringt vielleicht einen Großteil des Semesters mit dem Schreiben und Redigieren von Texten. Im Grafikdesign kommen täglich mehrere Adobe-Anwendungen zum Einsatz. Studierende der Ingenieurwissenschaften benötigen möglicherweise bereits in den ersten Wochen CAD-Software.

Viele Hochschulen unterrichten mit denselben Programmen, die Absolventinnen und Absolventen später im Berufsleben verwenden. In manchen Fachbereichen sind diese Anwendungen sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar. In anderen bleibt Windows die wichtigste Plattform.

Einige Beispiele:

StudiengangHäufig verwendete Software
IngenieurwesenAutoCAD, SOLIDWORKS, MATLAB, Ansys
ArchitekturRevit, AutoCAD
InformatikVisual Studio, SQL Server, Azure-Entwicklungstools
GIS und UmweltwissenschaftenArcGIS Pro
Betriebswirtschaft und RechnungswesenMicrosoft Access, Power BI Desktop, Visio
CybersicherheitWindows Server, Active-Directory-Laborumgebungen
DatenanalyseSQL Server Management Studio, Power BI Desktop

Manchmal kommt die Anforderung überraschend. In anderen Fällen veröffentlicht dein Fachbereich bereits vor Semesterbeginn eine Liste mit empfohlener oder vorgeschriebener Software. Je früher du weißt, was du brauchst, desto mehr Zeit bleibt dir für die Einrichtung, bevor die ersten Aufgaben anstehen.

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Kann man Windows-Apps auf einem Mac ausführen?

Ja.

Wenn du noch nie eine virtuelle Maschine verwendet hast, klingt das zunächst technischer, als es tatsächlich ist.

Stell dir eine virtuelle Maschine wie einen zusätzlichen Computer vor, der auf deinem Mac läuft. Windows öffnet sich in einem eigenen Fenster, während du weiterhin dieselbe Tastatur, dasselbe Trackpad, denselben Schreibtisch und dieselben Dateien verwendest. Du kannst eine Hausarbeit in Microsoft Word unter macOS fertigstellen, für eine Aufgabe zu einer Windows-exklusiven Anwendung wechseln und danach wieder in Safari weiterarbeiten. Ein Neustart ist nicht nötig.

Genau dafür ist Virtualisierung gedacht.

Parallels Desktop Pro erstellt und verwaltet die Windows-Umgebung, sodass macOS und Windows gleichzeitig ausgeführt werden können. Für Studierende bedeutet das: weniger Zeit für die Verwaltung von Betriebssystemen und mehr Zeit für das eigentliche Studium.

Warum viele Studierende Virtualisierung bevorzugen

Wenn Studierende zum ersten Mal erfahren, dass sie Windows benötigen, denken viele zunächst über einen zweiten Laptop nach.

Das funktioniert, ist aber nicht die einzige Möglichkeit.

Manche nutzen die PC-Pools auf dem Campus. Andere greifen per Remotedesktop auf Rechner der Hochschule zu. Beide Lösungen können sinnvoll sein. Sie sind jedoch nicht immer praktisch, wenn du spätabends lernst, von zu Hause aus arbeitest oder gemeinsam mit anderen an einem Projekt sitzt.

Wenn Windows direkt auf deinem Mac läuft, hast du deine Anwendungen und Studienunterlagen überall dabei.

OptionBesonders geeignet fürZu beachten
PC-Pool auf dem CampusGelegentliche AufgabenBegrenzte Öffnungszeiten und gemeinsam genutzte Computer
RemotedesktopZugriff auf Systeme der HochschuleErfordert eine zuverlässige Internetverbindung
Separater Windows-LaptopSehr anspruchsvolle Windows-WorkloadsHöhere Kosten und ein zusätzliches Gerät
Parallels Desktop ProStudierende, die hauptsächlich mit einem Mac arbeitenWindows und macOS laufen auf demselben Computer

Für viele Studierende ist es schlicht praktischer, alles auf einem Gerät zu haben.

Windows-Anwendungen, die Studierende häufig nutzen

Jeder Studiengang ist anders. Einige Softwarekategorien tauchen jedoch immer wieder auf.

Ingenieurwesen

Studierende der Ingenieurwissenschaften kommen häufig schon früh im Studium mit Windows-Software in Berührung. Anwendungen wie AutoCAD, SOLIDWORKS, MATLAB und Ansys sind in vielen Fachrichtungen verbreitet, vom Maschinenbau bis zum Bauingenieurwesen.

Auch die Projekte werden im Laufe des Semesters meist umfangreicher. Aus einem einfachen Modell kann schnell eine große und komplexe Datei werden. Prüfe deshalb die Anforderungen deiner Kurse, bevor du entscheidest, wie viel Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Speicherplatz du deiner virtuellen Windows-Maschine zuweist.

Architektur und Design

Architekturstudierende arbeiten selten nur mit einer einzigen Anwendung. Ein Projekt beginnt möglicherweise in AutoCAD, wird in Revit weiterentwickelt, für die Präsentation in Adobe Creative Cloud aufbereitet und schließlich in einer Entwurfsbesprechung vorgestellt.

Wenn Windows direkt auf deinem Mac verfügbar ist, kannst du diese Arbeitsabläufe auf einem Gerät zusammenhalten, statt Dateien zwischen mehreren Computern hin- und herzuschieben.

Informatik und Softwareentwicklung

Programmierkurse unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. Manche Lehrveranstaltungen verwenden ausschließlich plattformübergreifende Tools. Andere setzen Microsoft-spezifische Entwicklungsumgebungen oder Tests unter Windows voraus.

Studierende arbeiten beispielsweise mit Visual Studio, Visual Studio Code, Azure-Entwicklungstools, SQL Server, Docker, Git und GitHub. Wenn du lernen möchtest, wie sich Anwendungen unter verschiedenen Betriebssystemen verhalten, kannst du Windows auf demselben Computer außerdem bequem als Testumgebung nutzen.

Wirtschaft, Finanzen und Rechnungswesen

Studierende wirtschaftswissenschaftlicher Fächer verbringen oft viel Zeit mit Microsoft Office. In bestimmten Kursen kommen jedoch auch Windows-exklusive Anwendungen hinzu.

Je nach Studiengang können dazu Microsoft Access, Power BI Desktop, Visio oder branchenspezifische Buchhaltungsprogramme gehören. Statt während einer Aufgabe das Gerät zu wechseln, kannst du Recherchen, Tabellen, Notizen und Windows-Anwendungen gleichzeitig geöffnet lassen.

GIS und Umweltwissenschaften

ArcGIS Pro ist einer der häufigsten Gründe, warum Studierende Windows auf einem Mac ausführen möchten.

Ganz gleich, ob du Karten erstellst, räumliche Daten analysierst oder an Stadtplanungsprojekten arbeitest: Mit Windows auf deinem eigenen Mac bist du nicht von den Öffnungszeiten eines PC-Pools abhängig.

So bereitest du deinen Mac auf das Semester vor

Die erste Vorlesungswoche vergeht meist schneller als gedacht. Gerade noch organisierst du deinen Stundenplan, kurz darauf versuchst du fünf Minuten vor der ersten Übung, eine benötigte Anwendung herunterzuladen.

Wenn du deinen Mac frühzeitig vorbereitest, ersparst du dir später unnötigen Stress. Die folgenden Schritte helfen dir dabei.

Installiere deine Kurssoftware frühzeitig

Sieh dir deine Kursunterlagen an und erstelle eine Liste aller Anwendungen, die du benötigen wirst. Wenn du Windows und die benötigte Software installierst, bevor die ersten Aufgaben anstehen, bleibt dir bei näher rückenden Abgabefristen eine Sorge weniger.

Weise Windows ausreichend Ressourcen zu

Nicht jeder Kurs stellt dieselben Anforderungen an deinen Computer. Hausarbeiten und Webrecherche benötigen deutlich weniger Rechenleistung als CAD-Software, das Kompilieren von Code oder die Analyse großer Datensätze.

Wenn du anspruchsvollere Anwendungen verwendest, solltest du vor Semesterbeginn prüfen, wie viel CPU-Leistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz deiner virtuellen Maschine zugewiesen sind.

Behalte den freien Speicherplatz im Blick

Im Laufe eines Semesters kann sich der Speicherplatz schnell füllen. Präsentationen, Downloads, Projektdateien, Datensätze und Softwareupdates benötigen immer mehr Platz.

Prüfe deshalb alle paar Wochen, wie viel freier Speicher noch verfügbar ist. So vermeidest du Leistungseinbußen und unangenehme Überraschungen kurz vor einer Abgabe.

Erstelle vor größeren Änderungen eine Sicherung

Bevor du neue Software installierst oder größere Änderungen an deiner Windows-Umgebung vornimmst, solltest du einen Snapshot erstellen.

Ein Snapshot funktioniert wie eine Rückgängig-Funktion für deine virtuelle Maschine. Falls eine Installation fehlschlägt, kannst du zu einem funktionierenden Zustand zurückkehren, statt alles neu einrichten zu müssen.

Lerne einige Mac-Funktionen kennen, die dir wirklich helfen

Manche der nützlichsten Mac-Funktionen fallen erst dann auf, wenn man sie dringend benötigt.

Zum Beispiel:

  • Komprimiere große Dateien, bevor du Präsentationen oder Projektordner verschickst.
  • Erstelle Screenshots, wenn du ein Problem für eine Lehrkraft dokumentierst oder technische Arbeitsschritte nachweisen musst.
  • Beende eingefrorene Apps sofort, wenn eine Anwendung kurz vor einer Abgabe nicht mehr reagiert.
  • Lösche regelmäßig doppelte Dateien, um Speicherplatz freizugeben.
  • Sperre deinen Bildschirm, wenn du deinen Platz in der Bibliothek oder im Café kurz verlässt.

Es sind kleine Gewohnheiten, die dir im Laufe eines arbeitsreichen Semesters viel Zeit sparen können.

Erste Schritte mit Parallels Desktop Pro

Die Einrichtung von Windows muss kein Wochenendprojekt werden. Mit wenigen Schritten kannst du deinen Mac auf die benötigten Windows-Anwendungen vorbereiten.

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1. Prüfe die Softwareanforderungen deiner Kurse

Sieh dir zunächst die Unterlagen zu deinen Lehrveranstaltungen an und erstelle eine Liste der benötigten Anwendungen. Manche Lehrkräfte veröffentlichen die Softwareanforderungen bereits mehrere Wochen vor der ersten Aufgabe.

2. Installiere Windows

Installiere Parallels Desktop Pro, erstelle eine neue virtuelle Maschine und folge den Anweisungen zur Installation von Windows. Für die Aktivierung von Windows benötigst du eine gültige Lizenz.

In unserer Wissensdatenbank findest du außerdem eine ausführliche Anleitung zum Installationsprozess.

3. Installiere deine Kursanwendungen

Sobald Windows eingerichtet ist, installierst du die für deine Kurse benötigte Software.

Wenn du Ingenieurwesen, Architektur oder Informatik studierst, lohnt es sich, zusätzlich die Einstellungen der virtuellen Maschine zu prüfen und an die Anforderungen deiner Anwendungen anzupassen.

4. Erstelle einen Snapshot

Betrachte den Snapshot als Sicherheitsnetz. Wenn du später eine Änderung rückgängig machen, eine frühere Konfiguration wiederherstellen oder eine fehlgeschlagene Installation beheben möchtest, kannst du zu diesem Zustand zurückkehren.

5. Teste alles, bevor das Semester richtig losgeht

Öffne jede Anwendung, melde dich bei deinen Hochschulkonten an und prüfe, ob alles ordnungsgemäß startet.

Ein fehlendes Update entdeckst du besser an einem ruhigen Sonntagnachmittag als fünf Minuten vor deiner ersten Übung.

Häufig gestellte Fragen

Ich weiß nicht, ob ich für meine Kurse Windows benötige. Wie finde ich das heraus?

Prüfe zunächst die Kursunterlagen, die Modulbeschreibung oder die Seite mit den Softwareanforderungen deines Fachbereichs. Viele Lehrkräfte geben die benötigten Anwendungen bereits vor Semesterbeginn bekannt.

Wenn du weiterhin unsicher bist, frag deine Professorin, deinen Professor oder eine Lehrkraft aus dem Kurs. So bleibt dir genug Zeit, alles Nötige zu installieren.

Kann ich Windows nur für einen einzigen Kurs nutzen?

Ja. Manche Studierende benötigen Windows nur für eine einzelne Lehrveranstaltung, andere während des gesamten Studiums.

Das hängt von deinem Studiengang und der Software ab, die in deinen Kursen vorausgesetzt wird. Ändern sich deine Anforderungen im nächsten Semester, kannst du jederzeit weitere Anwendungen installieren.

Für welche Aufgaben wird Windows häufig benötigt?

Windows kommt häufig bei CAD-Projekten, Programmierübungen, GIS-Arbeiten, Business-Analytics, Datenbankkursen und spezieller Ingenieurssoftware zum Einsatz.

Die Anforderungen können sich selbst innerhalb desselben Fachbereichs von Kurs zu Kurs unterscheiden.

Wann sollte ich Windows für das Studium installieren?

Am besten richtest du Windows ein, bevor die erste Aufgabe fällig ist.

Wenn du bis zum Abend vor einer Übung oder Projektabgabe wartest, verbringst du möglicherweise wertvolle Lernzeit mit Downloads, Updates und Fehlerbehebung. Eine frühzeitige Einrichtung gibt dir die Möglichkeit, alle Anwendungen in Ruhe zu testen.

Kann ich meinen Mac weiterhin wie gewohnt nutzen?

Ja. Du kannst macOS weiterhin für alltägliche Aufgaben wie Notizen, Webrecherche, Hausarbeiten oder Onlineveranstaltungen verwenden.

Windows steht dir dann zur Verfügung, wenn ein Kurs eine Anwendung voraussetzt, die nicht für macOS erhältlich ist. Deine gewohnte Arbeitsweise musst du deshalb nicht aufgeben.

Ich kaufe einen neuen Laptop für die Uni. Sollte ich einen Mac oder einen Windows-PC wählen?

Die richtige Wahl hängt von deinem Studiengang, den benötigten Anwendungen und deinen persönlichen Vorlieben ab.

Viele Studierende verwenden während ihres gesamten Studiums einen Mac, auch wenn einzelne Kurse Windows-exklusive Software voraussetzen. Prüfe vor dem Kauf die Softwareempfehlungen deines Fachbereichs, damit du weißt, welche Programme du voraussichtlich benötigen wirst.

Ist UTM eine gute kostenlose Möglichkeit, Windows 11 auf einem Mac mit Apple Chip auszuführen?

UTM ist ein kostenloses Virtualisierungstool für Mac-Nutzerinnen und -Nutzer, die virtuelle Maschinen selbst konfigurieren möchten. Es kann Windows 11 auf Macs mit Apple Chip ausführen und eignet sich unter anderem für Hobbyprojekte, Lernzwecke und gelegentliche Entwicklungsaufgaben.

Für Nutzer, die Wert auf eine geführte Einrichtung, stärkere Grafikkapazitäten, eine engere Integration mit macOS und kommerziellen Support legen, bietet Parallels Desktop eine umfassendere Lösung.

Wie schwierig ist die Einrichtung von UTM für technisch weniger erfahrene Mac-Nutzer?

UTM richtet sich vor allem an Nutzer, die virtuelle Maschinen selbst erstellen und konfigurieren möchten. Die Installation von Windows, die Auswahl der virtuellen Hardware und die Fehlerbehebung können daher zusätzliche Einarbeitung erfordern, besonders bei der ersten Nutzung einer Virtualisierungslösung.

Parallels Desktop vereinfacht viele dieser Schritte. Die Installation von Windows 11 wird geführt, empfohlene Einstellungen werden automatisch angewendet und Funktionen wie der Coherence-Modus, gemeinsam genutzte Ordner und die Geräteintegration lassen sich mit wenig Konfigurationsaufwand verwenden.

Für Studierende, die möglichst schnell mit ihren Windows-Anwendungen beginnen möchten, kann das die Einrichtung deutlich vereinfachen.

Welche Einschränkungen hat UTM im Vergleich zu kostenpflichtiger Virtualisierungssoftware für den Mac?

UTM ist eine flexible und kostenlose Virtualisierungsplattform. Im Vergleich zu kommerzieller Software müssen Nutzer jedoch je nach Arbeitslast mehr Einstellungen manuell vornehmen. Auch bei der Integration mit macOS, beim Support und bei anspruchsvollen Grafikfunktionen kann es Unterschiede geben.

Parallels Desktop richtet sich an Nutzer, die regelmäßig mit Windows-Anwendungen arbeiten. Die Software bietet erweiterte Grafikunterstützung, gemeinsam nutzbare Mac- und Windows-Dateien, den Coherence-Modus, Optimierungen für Apple Chips und kommerziellen Support.

Bei grafikintensiven Anwendungen wie ArcGIS Pro können sich diese Unterschiede im Arbeitsalltag bemerkbar machen.

Reicht UTM für die Windows-Entwicklung auf einem Mac aus?

Das hängt von der Art der Entwicklungsarbeit ab.

Für erste Schritte mit Windows, gelegentliche Softwaretests oder kleinere Entwicklungsaufgaben kann UTM eine praktische kostenlose Option sein. Wer regelmäßig Windows-Anwendungen entwickelt, testet und debuggt, profitiert möglicherweise stärker von einer Virtualisierungsplattform mit geführter Einrichtung, höherer Leistung und engerer macOS-Integration.

Parallels Desktop 27 unterstützt außerdem Scalable-Matrix-Extension-Befehle in virtuellen Linux- und Windows-Maschinen auf Macs mit Apple M4 Chip oder neuer.

Dadurch können Entwickler bestimmte KI- und Machine-Learning-Workloads besser auf moderner Apple-Hardware ausführen.

Diese Funktionen sind besonders für Entwickler relevant, die Windows oder Linux als Teil einer umfassenderen Entwicklungsumgebung unter macOS nutzen.

Dein Mac muss bei keinem Kurs außen vor bleiben

Wenn du erst nach dem Kauf deines Macs erfährst, dass ein Kurs Windows-Software voraussetzt, kann sich das zunächst wie eine teure Fehlentscheidung anfühlen. In den meisten Fällen ist es das nicht.

Virtualisierung ermöglicht es dir, weiterhin mit dem Mac zu arbeiten, den du bereits besitzt, und gleichzeitig auf die Windows-Anwendungen zuzugreifen, die du für dein Studium brauchst.

Du musst weder deinen Laptop ersetzen noch deinen Zeitplan nach den Öffnungszeiten eines PC-Pools richten. Mit Parallels Desktop Pro kannst du Windows parallel zu macOS ausführen und die benötigten Anwendungen auf demselben Gerät verwenden.

Teste Parallels Desktop Pro, um herauszufinden, wie deine Windows-Anwendungen auf deinem Mac laufen. Berechtigte Studierende können sich außerdem über aktuelle Bildungspreise und Angebote informieren.